Thurn und Taxis Dougalsien-Forum

Als größter deutscher Waldbesitzer erfreut sich der Forstbetrieb Thurn und Taxis über einen stetig steigenden Douglasienanteil. Die beliebte "Spätheimkehrer-Baumart" gibt es bereits seit mehreren Förstergenerationen im fürstlichen Wald. Zeit für einen Gedankenaustausch mit aktuellen und interessierten Kunden. So geschehen am 8. Mai 2018 im Betriebsteil Thiergarten in der Nähe von Regensburg.

Intensiver Gedankenaustausch zwischen Förstern und Sägern mit einem gemeinsamen Ziel: Ein Produkt anzubauen, zu pflegen, zu nutzen und schließlich einzuschneiden, dass am Holzmarkt ankommt. (Foto: Thurn und Taxis Forst)

Die Anbaugeschichte Douglasie im Thurn und Taxis Forst ist jung aber zugleich intensiv. Seit 70 Jahren wird diese Baumart dank ihrer arraktiven Wuchs- und Holzeigenschaften angebaut und nimmt nunmehr einen Anteil von knapp 10 % der Betriebsfläche ein. Nach jüngsten Ergebnissen der Bundeswaldnventur wachsen damit knapp 20 % aller Douglasien der Oberpfalz im Thurn und Taxis Forst. Ein potenziall, dass anlässlich des Thurn und Taxis Dougalsien-Forums präsentiert wurde.

Neben der Präsentation ausgesuchter Douglasien-Bestände stand der Dialog mit bestehenden und interessierten Kunden im Vordergrund. In der Diskussion waren sich alle schnell einig, denn Ihrer Vorteile liegen auf der Hand: Sie gilt als klimaresistente, schnellwachsende Baumart mit ansprechender Kernfärbung und überzeugt mit formstabilen Holz, das zudem höhere Festigkeitseigenschaften aufweist als Bayerns Brotbaum, die Fichte. Und dennoch: Die Douglasie leidet unter einem geringen Bekanntheitsgrad. Es ist an der Zeit, etwas daran zu ändern!

Wir danken allen Teilnehmern für den vielschichtigen Austausch und freuen uns auf die kommende Einschlagssaison.

 

 

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